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Projekt A1

Signalwege, die die Darmbarriere und das Auftreten von Autoimmunität regulieren

In diesem Projekt möchten wir unsere komplementäre Erfahrung im Darm und den Gelenken nutzen, um den immunologischen Beitrag der Darmgelenksachse zur Manifestation früher Stadien von rheumatoider Arthritis zu entschlüsseln.

bakterielle Dysbiose im Darm

Wir konnten in vorangegangenen Arbeiten im Mausarthritismodell Collagen-induced Arthritis (CIA) zeigen, dass es gleichzeitig mit Einsetzen und zum Teil vor Ausbruch der Arthritis zu einer subklinischen Entzündung im Darm kommt und die Darmbarriere durchlässig wird (leaky gut). Die Behandlung mit natürlichen barrierefördernden Substanzen, wie z.B. die kurzkettige Fettsäure Butyrat oder der selektive Cannabinoid Rezeptor CB1 Agonist konnten den Ausbruch und Ausprägung der Entzündung verzögern bzw. vermindern. Daher planen wir zu untersuchen, wie Störungen der Darmbarriere und der Immunzelltransport zwischen den beiden Geweben die Entwicklung von RA beeinflussen und wie das Darmmikrobiom und seine Metabolite in diesen Prozess involviert sind. Wir vermuten, dass eine Entzündung im Darm dem Ausbruch von Arthritis bei Mäusen und Menschen vorangeht und dass das Darmimmunsystem ein Ort ist, an dem sich auto-reaktive Immunzellen anreichern, die anschließend zur Gelenkentzündung beitragen.

PD Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Stefan Wirtz

Medizinische Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie
Lehrstuhl für Innere Medizin I

Prof. Dr. rer. nat. Mario Zaiss

Professur für Immuntoleranz und Autoimmunität

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III

Lisa Knipfer, M. Sc.

Medizinische Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie
Lehrstuhl für Innere Medizin I

Narges Tajik

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III