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Projekt B3

Natrium-abhängige Gewebeosmolarität in der Kontrolle der rheumatoiden Arthritis

Die natürliche und adaptive Immunantwort wird maßgeblich durch die extrazelluläre Natriumkonzentration beeinflusst. Der Einfluss von Natrium und Gewebe-Tonizität auf die Pathogenese der rheumatoiden Arthritis (RA) ist jedoch unzureichend untersucht.

Bild Salz

Unsere Vordaten zeigen, dass eine kochsalzreiche Diät entzündliche Prozesse im Rahmen experimenteller Arthritismodelle verstärkt. Obwohl die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen unklar sind, scheint die p38-abhängige Aktivierung des Transkriptionsfaktors NFAT5/TonEBP/OREBP sowie eine veränderte Expression osmo-protektiver Gene von Bedeutung zu sein. In diesem Projekt soll der Einfluss der Gewebe-Tonizität auf die Entzündungsantwort und den Ausbruch der RA untersucht werden, wobei ein Fokus auf die Rolle von neutrophilen Granulozyten gelegt wird.

 

Apl. Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Martin Herrmann

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III

Prof. Dr. med. Jens Titze

Professor für Elektrolyt- und Kreislaufforschung

Medizinische Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie
Lehrstuhl für Innere Medizin IV

Dr. rer. nat. Jasmin Knopf

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III

Aparna Mahajan

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III