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Projekt A3

Immunmodulierende Eigenschaften von Ethanol Konsum während der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis

Epidemiologische Daten zeigen, dass Alkoholkonsum vor dem Auftreten der rheumatoiden Arthritis (RA) schützt. Auch Tiermodelle belegen, dass Alkohol (EtOH)-Exposition die Inzidenz von experimentellen Autoimmunerkrankungen wie der Collagen-induzierten Arthritis (CIA) oder der experimentellen autoimmunen Enzephalomyelitis (EAE), ein Mausmodel für die Multiple Sklerose, signifikant reduziert.

Bild rheumatoide Arthritis und Alkohol

rheumatoide Arthritis und Alkohol

Unsere vorläufigen Daten deuten darauf hin, dass EtOH die Interleukin 21 Produktion durch follikuläre T-Helferzellen (Tfh) im B-Zell Keimzentrum und somit die Affinitätsreifung von Autoantikörpern hemmt. Abbauprodukte von EtOH wie die kurzkettige Fettsäure Acetat, welche physiologischerweise durch Darm-Mikrobiota nach der Fermentation von Ballaststoffen sekretiert wird, scheinen diese Wirkung von EtOH auf Tfh zu mediieren. In unserem Projekt sollen die molekularen Mechanismen die der immun-modulierenden Wirkung von EtOH und seines Metaboliten Acetat zugrunde liegen, entschlüsselt und die Bedeutung für die humane RA untersucht werden.

 

 

Prof. Dr. med. Georg Schett

Direktor der Med. Klinik 3 (Rheumatologie und Immunologie)

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III

PD Dr. (Univ. Nowosibirsk) Dr. habil. med. Vladimir Temchura

Virologisches Institut - Klinische und Molekulare Virologie
Lehrstuhl für Klinische und Molekulare Virologie

Dr. Kerstin Sarter-Zaiss

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III

Vugar Azizov

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III