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Projekt B4

Immunmetabolische Kontrolle der Aktivierung synovialer Fibroblasten in der rheumatoiden Arthritis

Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine systemische und entzündliche Autoimmunerkrankung, welche primär durch eine destruktive Entzündung der Gelenke bzw. Arthritis gekennzeichnet ist. Die lokalen Faktoren, die zum Beginn der arthritischen Phase der RA beitragen sind weitgehend unklar. Unsere Vordaten aus Transkriptom- und Metabolom-Analysen deuten auf grundlegende metabolische Veränderungen in synovialen Fibroblasten (SF) hin, welche den Ausbruch der Arthritis begleiten. SF zeigen in der Frühphase der Arthritis einen erhöhten Glukoseverbrauch und vermehrte Laktatproduktion sowie eine Induktion von Genen, welche für eine aerobe Glykolyse („Warburg Effekt“) verantwortlich sind. Im beantragten Projekt sollen die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen untersucht und die Bedeutung dieser metabolischen Neuprogrammierung für den Ausbruch der Erkrankung beleuchtet werden. Im Besonderen ist ein möglicher kausaler Zusammenhang zwischen verändertem metabolischen und funktionellen Phänotyp der SF von Interesse.

PD Dr. rer. nat. Dr. habil. med. Markus Hoffmann

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III

Prof. Dr. med. Dimitrios Mougiakakos

Professur für Hämatologie/Onkologie mit dem Schwerpunkt Tumorforschung

Medizinische Klinik 5 - Hämatologie und Internistische Onkologie
Lehrstuhl für Hämatologie / Internistische Onkologie

Dr. rer. nat. Martin Böttcher

Medizinische Klinik 5 - Hämatologie und Internistische Onkologie
Lehrstuhl für Hämatologie / Internistische Onkologie

Jasna Friscic

Medizinische Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie
Lehrstuhl für Innere Medizin III

Samantha-Josefine Popp

Medizinische Klinik 5 - Hämatologie und Internistische Onkologie
Lehrstuhl für Hämatologie / Internistische Onkologie